Nach-richten

Sonntag, 15. August 2010

Es gibt viele Aussagen über die Definition von Nachrichten, News oder Journalismus im allgemeinen. Interessant ist dabei der Aspekt, dass Nachrichten nur einem Zwecke dienen: das Volk zu informieren. Aber worüber wird das Volk denn so informiert? Und sollte sich das Volk auch wirklich nach den Nachrichten richten?


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Wenn du Gott zum Lachen bringen möchtest, dann mach Pläne!

Sonntag, 1. August 2010

Die Zukunft kennt keiner, auch die, die dir weismachen wollen, dass sie es könnten. Wir haben auch keinen Einfluss auf das, was kommt, denn wie so oft, kommt alles ganz anders. Sehr selten werden Pläne eingehalten, denn unvorhersehbare Dinge machen regelmäßig einen Strich durch die Rechnung. Zu einem Termin pünktlich (also auf die Minute genau) zu erscheinen ist eher selten, probiert es mal aus. Natürlich zählt nicht das früher kommen und warten bis die Minute da ist. Äußere Umstände wie Fahrzeit, Wartezeit oder ähnliches gestalten deinen Alltag mit und das kannst du so gut wie nie minutengenau vorausplanen.

Und je mehr Menschen oder Situationen zwischen Plan-Start und Plan-Ende sind, um so wahrscheinlicher ist die Nichterfüllung der "geplanten Zukunft". Projektmanager wissen, was ich meine.

Resultat: Zukunft ist genauso Utopie, wie die Vergangenheit unveränderbar ist.

Und was fangen wir mit dieser Aussage an? Es ist Verschwendung in der Vergangenheit zu leben, da sie nicht zurückgedreht und verändert werden kann. Man kann höchstens aus ihr lernen und vermeiden, noch mal die gleichen Fehler zu machen oder aus ihr Positives mitnehmen.

Es ist genauso Verschwendung in der Zukunft zu leben, aus oben genannten Gründen. Gewisse Dinge kann man planen (z.B: morgen gehe ich schwimmen oder morgen arbeite ich), das ist relativ leicht einzuhalten. Was die genaue Zeit dabei betrifft - lass es lieber. Und nicht zu vergessen: die Zukunft ist das nicht, denn was ist, wenn es morgen kalt wird und regnet oder auf dem Weg zur Arbeit du einen Unfall hast?

Die Gegenwart ist das, was jeder für sich gestaltet. Um so wichtiger ist es, mehr Wert darauf zu legen. Entscheidungen, die getroffen werden, haben natürlich Auswirkungen auf die Zukunft, deshalb reicht es nicht, nur im "Jetzt und Heute" zu Denken - aber vergiss das Vorausschauen und große Planen, bleibe spontan und flexibel, lass dich ab und zu auf dein Bauchgefühl oder Instinkt ein - das macht nicht nur mehr Spaß und bringt mehr Zufriedenheit, es ist auch natürlicher und macht aus zeitgesteuerten "Maschinen" wieder Menschen.

Unmenschliche Kosteneinsparungen

Montag, 12. Juli 2010

Hitze überrollt das Land und einige Fahrgesellschaften kommen an ihre Grenzen: Hitzestau im ICE. Die Folgen sind verheerend und machen deutlich, das in Deutschland durch Sparmaßnahmen wieder Menschen leiden mussten. Die ach so hervorgehobene Hilfeleistungen des Personals in diesem Beitrag sind eher lächerlich im Verhältnis zu den körperlichen Schäden, die diese Schüler ertragen haben. Wo war das Wasser, was in großen Mengen am nächsten Bahnhof hätten herangetragen werden müssen, um Dehydrierungen zu vermeiden. Und warum um alles in der Welt fallen Klimaanlagen in ICEs aus, hat man solche Temperaturen und Menschenaufkommen nicht mit einkalkuliert? Hat da wieder der Buchhalter seine Finger daraufgelegt und entschieden: nö, hier kann man noch etwas sparen. Das ist kein Einzelfall, denn in Führerkabinen der S-Bahnen werden Klimaanlagen ausschließlich für die Anlage und nicht den Menschen hinter dem Schaltknüppeln gebaut. Wenn diese dann auch noch ausfallen, dann bleiben die Bahnen stehen und die Fahrgäste - die jedes Jahr mit Preiserhöhung der Tickets leben müssen - dürfen sich andere Wege suchen, um weiter zu kommen. Entschädigungen sind eher nett, rechtfertigen aber nicht diese geizige Sparmentalität auf Kosten von Menschen.

Ich kann nur den Kopf schütteln und hoffe, dass Augen sich öffnen, die sehen, was hier zum wiederholten Male schief läuft.

P.S.: Die junge Frau, die versucht hat, ein Fenster einzuschlagen, um ihrem Kind mehr Luft zu verschaffen, hat wohl keinen Erfolg damit gehabt: der Notschlaghammer funktioniert wohl nicht so, wie er im Notfall funktionieren sollte. Das macht mir echt Sorgen.

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Über Susannalyse

Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.

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Susann Nicklaus

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