Work-Life-Balance

Mittwoch, 19. August 2009

Work-Life-Balance ist kein neumodischer Begriff mehr. Work-Life-Balance gehört zu einer guten Lebenseinstellung und einem körperbewussten Leben dazu, wie die Vorsorgeuntersuchung beim Arzt. Der Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit sollte die wichtigste Vorsorge für jeden werden.

Warum wir krank werden, obwohl wir keinen Stress haben

Wer kennt das nicht, man arbeitet fleißig und auch mit gewissen Erfolg und dann möchte man nur noch eins: Urlaub. Der ist auch schon geplant und bezahlt. Nur noch die Koffer packen und dann geht es auch schon los. Kaum angekommen, meldet sich der Körper. Es scheint wohl eine kleine Erkältung im Anmarsch zu sein, wird bestimmt bald wieder weg sein. Und dann liegt man die ersten 3 bis 4 Tage erstmal flach und kann gar nicht so richtig den Urlaub genießen.

Das ist keine Seltenheit und sogar ganz normal. Dafür gibt es einen medizinischen Begriff: Open-Window-Phänomen. Nach einer Stressphase sinkt auch das Leistungsniveau des Immunsystems. Man ist anfälliger für Viren und fängt sich natürlich bei der nächsten Gelegenheit solche ein.

Allgemein kann man sagen, das der Großteil Menschen nicht auf ihren Körper hören und meinen, ein Urlaub im Jahr reicht, um den alltäglichen Arbeitsstress zu kompensieren. Oftmals ist es ja auch nicht möglich, das anders zu machen. Schließlich muss man Geld verdienen.

Doch es gibt noch andere Möglichkeiten eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erlangen, denn das ist der Schlüssel zu einem zufriedenen und gesunden Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit.

Der Weg zu Work-Life-Balance

1. Schlaf

Wenn Sie nicht genügend schlafen, dann schwächen Sie das Immunsystem. Wissen wir alle, aber kaum einer hält sich daran. Dabei gibt es keine bestimmte Stundenzahl, denn jeder braucht es anders. Ein gesundes Mittelmaß liegt bei 7 bis 8 Stunden. In dieser Phase hat der Körper nicht nur genügend Zeit sämtliche körperlichen Problemchen zu verbesser und zu regenerieren, auch der Geist kann ohne äußere Einflüsse alles verarbeiten, was im Laufe des Tages auf uns “einprasselt”. Um Schwankungen zu vermeiden raten Mediziner immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und morgens wieder aufzustehen. Alkohol und andere Einschlafmittel sollte man vermeiden. Lesen Sie mehr: Gesunder Schlaf

2. Gesunde Ernährung

Das Obst und Gemüse, sowie wenig Kohlenhydrate und rotes Fleisch (auch kein Schweinefleisch), pflanzliches besser als tierisches Fett und 2-3 Liter Wasser/Tee die beste Ernährung ist, sollte mittlerweile jedem bekannt sein.

Viel wichtiger ist es, zu genießen. Dabei sollte Geld keine Rolle spielen. Wenn man isst, dann sollte man es nicht nebenbei tun, sondern an einem Tisch, am besten in Gesellschaft und mit genügend Zeit. Nichts sollte jetzt stören oder großartig ablenken. Bewußt essen, sage ich nur.

3. Bewegung

Gut, es muss nicht immer gleich das Fitnessstudio sein oder Joggen im Park. Aber wie oft sehe ich Menschen im Auto 50 Meter fahrend, um nur mal schnell die Zeitung vom Kiosk zu holen. Das ist jetzt etwas übertrieben, aber Sie wissen was ich meine. Nutzen Sie die Treppe, statt den Fahrstuhl oder eine Rolltreppe. Zum Bäcker um die Ecke können Sie laufen und das Fahrrad ist für etwas längere Strecken immer startklar. Im Alltag gibt es genug Möglichkeiten, sich zu bewegen.

4. Gelassenheit

"Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."

- Reinhold Niebuhr - (amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler (1892 - 1971))

5. Ausgleich

Das ist der wichtigste Teil von Work-Life-Balance. Büromenschen, IT Spezialisten und andere Schreibtischtäter sitzen meist den ganzen Tag und vollbringen geistige Leistung. Der Körper wird einseitig belastet und der Kopf um so mehr überlastet. Der Ausgleich liegt klar auf der Hand. Kopf aus, Körper an: Sport, Bewegung aber auch nur einfaches Relaxen - alles was den Kopf entlastet und den Körper wieder in den Vordergrund bringt, sind der Ausgleich zum beruflichen Alltag.

Ein Bauarbeiter, der den ganzen Tag körperlich schwer arbeitet, will wahrscheinlich eher das Gegenteil und lieber etwas tun, was den Körper weniger belastet. Damit der Kopf aber nicht auch noch träge wird, sollte jetzt dieser zum Einsatz kommen. Lesen ist für einige zu langweilig, aber PC oder andere hirnaktivere Beschäftigungen sollten die geistigen Ströme in Wallung bringen. Manch Bauarbeiter spielt sogar eine Runde Karten oder Schach mit seinem Kollegen in der Mittagspause.

Work-Life-Balance ab jetzt

Fangen Sie an auf Ihren Körper zu hören und lernen Sie, die Signale richtig zu deuten! Wenn Sie Ruhe brauchen, dann nehmen Sie sie, wenn Sie Action wollen, dann bewegen Sie sich. Niemand kann Ihnen sagen, was für Sie am Besten ist - das können nur Sie allein.

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Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.

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