Selbstständigkeit

Freitag, 12. Juni 2009

Ab 1. Juli geht es los, dann bin ich auf der besseren Seite der beruflichen Zukunft. Ich bin dann selbständig im Bereich Büromanagement und Werbemittelgestaltung. Man stelle sich das so vor:

Als Freiberufler oder Selbstständiger hat man in seinem Bereich genug zu tun, um Aufträge zu erhalten, diese auszuführen und nebenbei den büroorganisatorischen “Kram” zu erledigen. Das Verhältnis liegt bei ca. 60 % der eigentlichen Arbeit am Auftrag und 40 % verwaltungstechnischer Aufwand, wie Korrespondenz, E-Mailing, Telefonate, Terminplanung, Reiseplanung, Buchführung, Aquise und und und. Der Berg dieser Arbeit wächst stetig, weil man erstens keine Zeit hat, das zu erledigen und zweitens auch keine Lust. Ach, hätte man da doch jemanden, der einem diesen aufwendigen, für sich selbst nutzlosen Bereich übernimmt.

Und da komm ich ins Spiel. All das werde ich übernehmen und versuchen den Kopf des Anderen freizuhalten für die wesentlicheren Dinge im Leben. Das Ergebnis ist deutlich spürbar: man kann mehr arbeiten und somit mehr Geld verdienen.

Der Schritt in die Selbstständigkeit muss natürlich gut überlegt sein. Nützlich ist dafür ein Businessplan. Tools gibt es dafür massenhaft im Netz, ich empfehle aber den folgenden Link: Businessplan

Wenn man sich dann erstmal gründlich über seine Geschäftsidee Gedanken gemacht und auf Papier gebracht hat, dann geht es richtig los:

- private Krankenversicherung suchen (immer mit Beratung und viel Recherche im Internet)

- Gewerbeamt und/oder Finanzamt benachrichtigen, Steuernummer verlangen

- Aquise, Kunden suchen, Marktanalyse

- evt. Büroräume mieten

- evt. im Handelsregister eintragen lassen

hab ich was vergessen…sicherlich, da gibt es noch ganz viel, was man bedenken sollte. Auch hier findet man im Internet reichlich Informationen darüber.

Einige ToDos habe ich bereits erledigt und die ersten zwei Kunden habe ich auch schon. Also, worauf warten. Jetzt verdiene ich erstmal Geld und mache mich unabhängig von Arbeitgebern, die für zu wenig Geld meine Leistung gering wertschätzen und wirklich glauben: nur weil ich Hartz4 Empfänger war, auf diesem Niveau mich für einen Hungerlohn körperlich und geistig erniedrigen lassen zu müssen. Ich denke, die Firma, die ich gerade anspreche, weiß wen und was ich meine. Viel Erfolg. Ich schau mal in einem Jahr wie weit ihr gekommen seid.

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Kommentare

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1

Meine “Firma” « Susannalyse (Homepage) am 19.06.2009 01:58 (Antwort)

[...] http://www.susann-nicklaus.net/blog/?p=87 [...]

2

Pixeltrimmer (Homepage) am 19.06.2009 21:31 (Antwort)

Also ich bewundere diesen Schritt. Ich selber stehe ja auch mittelfristig vor der Entscheidung, ab wann ich mich als Freiberufler auf den Markt begebe.

Mich schreckt dabei am meisten der ganz Verwaltungsaufwand ab. Grundsätzlich habe ich ein gutes Konzept, die ersten Kontakte zu potenziellen Kunden, einen festen Dauerauftrag, sobald ich loslege und vor allem: Ich habe mich als die wertvollste Resource für meine Branche.

Die Sache mit Buchhaltung und so ist für mich ein rotes Tuch. Daher finde ich es gut, dass es solche Angebote gibt, die einem diese ungeliebten Tätigkeiten abnehmen.

Daher gibt es abschließend nur eines zu sagen:

Viel Erfolg und die notwendige Portion Glück für den Start in die Selbständigkeit


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Über Susannalyse

Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.

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