Das Leben ist schön - man muss es nur wollen

Donnerstag, 8. Juli 2010

Nach vielen kritischen Beiträgen, möchte ich mich heute mal wieder dem Positiven widmen. Hierbei geht es nicht um "Schönfärberei" und "Tschacka"-Philosophie: Das Leben ist wirklich schön, wenn man es nur will.

Als erstes sollte jeder sich bewusst werden, dass er selbst wertvoller ist, als andere ihn vielleicht vorgeben wollen. Das bedeutet nicht, arrogant zu behaupten, man wäre der Wichtigste. Denn der zweite Schritt ist es, zu erkennen, dass jeder andere Mensch es auch ist. Leichter gesagt, als getan...viele glauben so zu denken und zu handeln. Unfehlbar ist keiner, auch das ist klar. Die daraus folgende dritte Schlussfolgerung zielt darauf hinaus, die Unfehlbarkeit zu akzeptieren und auf keinen Fall zu leugnen.

Oft wird man unsicher, wenn die Außenwelt einschränkt und "Fehler" als inakzeptabel einstuft. Dabei verliert man das inneres Gleichgewicht und zu gern möchten dann die meisten nur aus Gefallen für Andere die Einschränkung als Gegeben hinnehmen - sie verändern sich. Frust ist vorprogrammiert und auf einmal ist das Leben nicht mehr so schön. Ich rede hier nicht von Fehlern, die die Menschenrechte des Anderen verletzen, denn diese sind eindeutig inakzeptabel und müssen vermieden werden. "Fehler" wie Schüchternheit, Impulsivität, Schusseligkeit, Perfektionismus oder andere besondere Charaktereigenschaften sind das, was den Einzelnen ausmachen können und wo es immer wieder Menschen gibt, die sich daran stören und es unterdrücken wollen.

Ganz gravierend wird es, wenn Menschen "unterer Klasse" (das ist nicht meine bevorzugte Bezeichnung) in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, nur weil sie gerade nicht ins gesellschaftliche Schema passen. Sei es der Intelligenzgrad, die Mentalität, Religion oder das Aussehen. Da der Mensch dazu neigt, sich in die Gesellschaft integrieren zu wollen - was ja nicht verkehrt ist - übersieht er auch schnell, dass es nicht jeder gut dabei meint.

Das Leben ist hart, weil die Menschen hart sind - zu einander und auch zu sich selbst. Dabei kostet es nicht viel, den anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Seine eigenen "Fehler" als Schwäche zu erkennen und festzustellen, dass man nicht mehr viel daran ändern kann, das ist die Kunst der eigenen Toleranz. Das heißt zwar nicht, dass man nicht an sich arbeiten soll, aber gewisse Prägungen lassen sich nun mal schwer wieder rückgängig machen und werden zu einem Teil von uns. Und nun kommt der Knackpunkt: was, wenn wieder jemand die "Schwächen" nicht akzeptiert und einschränken will? DAS ist nicht akzeptabel. Das kann und muss man nicht einfach hinnehmen. Denn das macht das Leben nicht mehr schön.

Wenn man ein schönes Leben haben möchte, dann mit allen was dazu gehört: auch mit den eigenen Schwächen. Wer dagegen ist, ist kein Freund. Man darf sich sogar wehren und darauf hinweisen, dass man sich nicht einschränken lassen will. Der Freiraum des eigenen Individualismus muss bewahrt werden. Dafür lohnt es sich zu "kämpfen", denn dadurch verliert man auch nicht das innere Gleichgewicht.

Natürlich gibt es noch andere wichtige Punkte, die das Leben schöner machen, wenn man es will. Die eigene Angst vor Veränderungen überwinden, gehört genauso dazu. Dazu gibt es folgenden Eintrag von mir: Angst - die andere Art von Abhängigkeit.

Wer sich selbst durch seine Angst einschränkt, hat auch kein schönes Leben. Angst wird genauso von der Außenwelt erzeugt und beeinflusst die meisten Menschen so stark, dass diese nicht mehr glücklich sind. Wie befreiend es dann doch ist, merkt man spätestens, wenn man den Schritt zur Veränderung getan hat. Jeder hat solch einen mutigen Wendepunkt schon hinter sich...und, war es schwer? Hat es etwas Positives gebracht? Wie war das Gefühl danach?

Solche Erinnerungen an diese Momente sind hilfreich, um zukünftige Entscheidungen besser fällen zu können. Weg mit der Angst, weg mit Unterdrückung und den eigenen Einschränkungen.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass unnötige Abhängigkeiten materieller Hinsicht das Leben unschön machen können. Dazu habe ich auch schon mehrmals gebloggt. Die einfachen Dinge des Lebens sind viel wertvoller, das erkennt man leider erst, wenn man sie nicht mehr hat. Ich denke, das hat auch schon jeder einmal in seinem Leben erfahren müssen. Mir hilft es dabei, wenn ich mir bewusst mache, wie die Menschen früher gelebt haben - ohne den ganzen Schnickschnack und dennoch überlebt haben. Glück und Zufriedenheit erlangt man durch die Konzentration auf das Wesentliche: Akzeptanz, Liebe und Einfachheit. Das Leben ist schön, wenn man es nur will!

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Über Susannalyse

Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.

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