Es gibt viele Aussagen über die Definition von Nachrichten, News oder Journalismus im allgemeinen. Interessant ist dabei der Aspekt, dass Nachrichten nur einem Zwecke dienen: das Volk zu informieren. Aber worüber wird das Volk denn so informiert? Und sollte sich das Volk auch wirklich nach den Nachrichten richten?
Es ist eine Bewegung im Gange, die deutlich macht, dass sehr viele Menschen den Medien und deren Nachrichten nicht mehr glauben. Unwahrheiten werden von alternativen Medien aufgedeckt (wikileaks.org oder wahrheiten.org, konsumpf.de etc.) und dabei noch mehr Gesprächsstoff angeregt. Es wird zu einem Machtkampf zwischen der sogenannten 4. Gewalt und dem Interesse der wahren Informationsaufklärung. Jedoch sind noch viel zu Viele rein mental gebunden an ihren ursprünglichen Informationskanälen, die hauptsächlich über das öffentliche Fernsehen und Radio in deren Haushalte gelangt. Oft fehlt die Zeit (Arbeiten, Überstunden, andere gesellschaftliche Verpflichtungen) oder das nötige Interesse (Augen zu vor der harten Realität) sich anderweitig zu belesen. Leider führen die gefilterten Nachrichten zu eingeschränkten Bildern und "Meinungen" und was noch viel schlimmer ist, fahrlässig wird das gemacht, was vorgegeben wird, obwohl schon in vielen Fällen (simples Beispiel: Schulmedizin vs. Alternativmedizin) Alternativen vorhanden waren, die mit ein wenig Recherche des Einzelnen nicht nur Geld, sondern auch schlimmer Folgen gespart hätte.
Auch wenn in manchen Fällen keine Unwahrheiten veröffentlicht wurden, dann aber wurden wichtige Informationen vorenthalten die das Gesamtbild somit geändert haben. In so einem Fall ist definitiv eine Pflichtverletzung jedes guten Journalisten, objektiv zu informieren, eingetreten und sollte zu denken geben. Beispiele gibt es genügend.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass einige alternative Medien fehlgeleitet in Richtungen schlagen, die den Leser zu "Meinungen" führt, die als sogenannte "Halbwahrheiten" gelten und fatale Folgen bei der Informationsausbreitung haben können (Hauptthema Nummer eins: 2012). Der Sinn hinter der Informationsbeschaffung sollte stets objektiv und hinterfragend bleiben. Ein gesunder Menschenverstand weiß den Unterschied und bildet sich eben nicht eine vorgefertigte "Meinung".
Grundsätzlich kann man sagen: Vertraue nie den Medien, sondern kontrolliere weiter. Beleuchte von mehreren Seiten und hör auf deine Intuition. Für die, die sich schon zu tief beeinflussen lassen haben, wird das schwierig...aber jeder hat die Möglichkeit sich zu informieren, denn zum Glück ist das Wissen (vor allem im Internet) noch frei zugänglich.
Susann Nicklaus am 15.08.2010 21:01 (Antwort)
Ja, da hast du Recht: Nachrichten sind immer zensiert, aber warum? Welchen Zweck hat die Information, wenn diese nicht vollständig ist? Warum darf der Leser nicht alles wissen? Und du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Medien das extra machen, weil sich die Menschen dann weiter informieren?
Leider glauben einige freiwillig alles und es ist Schade, dass das so einfach hingenommen wird. Dadurch werden Fehlinformationen weiterverbreitet und nichts ändert sich. Oder ist der momentane Zustand in der Gesellschaft denn gut?
Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.
lola0911-susannalyse@yahoo.com
Anonym am 15.08.2010 16:17 (Antwort)
Nachrichten sind immer zensiert! Deswegen wird natürlich vorausgesetzt, dass sich jeder Hörer/Leser selbst nochmal kritisch damit auseinander setzt! Wenn einige Menschen dies nicht tun und freiwillig alles glauben was sie hören/lesen sind sie selbst Schuld.