Zeitmanagement - oder die Kunst sich auch mal Zeit für Nichts-Tun zu nehmen

Mittwoch, 1. Juli 2009

Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Thema Zeitmanagement und werde wohl im Laufe der Zeit hin und wieder über dieses Thema ein paar Worte verlieren.

Wie und warum man Zeitmanagement betreiben sollte, wird im Netz ausführlich aus allen Blickwinkeln beleuchtet. Nicht alles ist so effektiv wie es anfangs scheint, aber hin und wieder versuche ich einen Rat in die Tat umzusetzen und das Beste werde ich euch mitteilen.

Heute zeige ich eins der leichtesten Dinge, die mit Zeitmanagement zu tun haben: dem geplanten “Nichtstun”. Ich meine das auch vollkommen ernst, denn in unserer heutigen Zeit ist der Begriff “Burnout” Gang und Gebe. Fast jeder Zweite war kurz vor oder hatte schon ein solches Ausgebrannt-Sein (eine richtige Statistik habe ich nicht darüber gefunden) und die, die es kennen, wissen wie sehr das an die Substanz, dem Geist und die Laune geht. Da braucht man auf jeden Fall jemanden, der einen beisteht.

Um so wichtiger sind Auszeiten, die man sich bewusst nehmen sollte. Ideal wäre sogar, jeden Tag eine Stunde zu reservieren fürs Nichtstun. Jeder der jetzt sagt: “Dafür habe ich keine Zeit”, sollte sich wirklich überlegen, ob ihm dieser Ver/Missbrauch seines Körpers wirklich so viel Wert ist. Denn das stressbedingte Krankheiten unmittelbare Folgen von zu viel “Tun” sind, ist jedem mittlerweile klar. Und wenn ich ganz ehrlich bin, je öfters ich darüber nachdenke und mir bewusst wird, das ich nur dieses eine Leben habe, was nur ein paar Jahrzehnte dauert…ich will nicht mit 40 oder 50 abhängig sein von Ärzten und Medikamenten.

Mir gelingt es nicht immer, diese Auszeit zu nehmen (auch meine Uhr scheint nur auf 24 Stunden pro Tag eingestellt zu sein) aber ich arbeite daran. Und wenn man Nichtstun für sinnlos hält, dann kann man ja einfach mal wieder ein Buch zur Hand nehmen und eine Stunde in eine andere Welt fliehen. Hauptsache, man vergisst für nur 60 Minuten den Rest um sich herum.

1 Stunde, na komm, das lässt sich hin und wieder einrichten, oder? Du wirst sehen, die restliche Zeit bist du besser drauf. Vielleicht, weil du dich auf was freuen kannst, wenn der Stress versucht überhand zu nehmen. 1 Stunde von 24 Stunden am Tag.

Viel Spass beim Nichtstun.

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Über Susannalyse

Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.

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