Es gibt eine Eigenart von uns Deutschen, die so selbstverständlich normal erscheint, das wir nicht mitbekommen, dass das in anderen Ländern schon an Schulen in Sozialen Fächern als Eingriff in die Intimsphäre bezeichnet und gelehrt wird: das länger Anschauen eines fremden Menschen.
Der Mensch will lernen, das liegt in seiner Natur. Doch der heutige Mensch ist zu sehr mit oberflächlichen Dingen beschäftigt, als das er weiter nach Wissen strebt und wenn er es tut, dann zerbricht er an der Überforderung. Diejenigen, die Innovationen schaffen werden zuvor belächelt, für verrückt erklärt, ignoriert oder bekämpft. Und oft sind es genau diese Menschen, von denen später gesagt wird, die haben es schon damals besser gewusst. Doch die Leistungskurve der menschlichen Genialität nimmt scheinbar wieder ab, denn was sollte noch erfunden werden: medizinisch versucht man Löcher zu stopfen, die zuvor selbst vom Menschen verursacht wurden und die Vielfalt der Krankheiten bzw. die Häufigkeit der Fälle nimmt immer weiter zu. Wirtschaftlich frisst sich das eigene System gerade auf und technisch kann nur noch optimiert werden, was bereits schon da ist. Die breite Bevölkerung wird mit alldem überhäuft und erstickt geistig an dem Überfluss der materiellen Güter.
Nachfolgender Link führt zu einem Beitrag, den ich auf der Seite von Cem Basman (sprechblase) gefunden habe. Es handelt von dem narzistischen Missbrauch des Social Network.
Ich Denke, also bin ich! Mir geht viel im Kopf herum und, typisch Frau, fange ich an zu analysieren. Dabei entstehen ganz eigene Gedankengänge, meist sarkastisch angehaucht und mit etwas Ironie vervollständigt. Meine Welt ist anders als Deine, aber ab und zu trifft man sich auf einer Ebene und hier beginnt unsere Reise in "susannalyse" - vom Sinn und Unsinn im Leben.
Susann Nicklaus
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